• No se han encontrado resultados

Capítulo 3.- SITUACIÓN ACTUAL, DISEÑO Y PROPUESTA DE UN

3.4 ANALISIS DE LA SITUACION ACTUAL

3.4.2 AMBIENTE INTERNO

Nach den beiden Metrobios-Inschriften finden sich zahlreiche Ehreninschriften für agonistische Sieger, die bis an den Beginn des 3. Jhs. reichen und dabei stets die ewige

819

Plin. epist. 10, 58, 7-9:Edictum divi Nervae. (7) Quaedam sine dubio, Quirites, ipsa felicitas tem- porum edicit, nec spectandus est in iis bonus princeps, quibus illum intellegi satis est, cum hoc sibi civium meorum spondere possit vel non admonita persuasio, me securitatem omnium quieti meae praetulisse, ut et nova beneficia conferrem et ante me concessa servarem. (8) Ne tamen aliquam gaudiis publicis adferat haesitationem vel eorum, qui impetraverunt, diffidentia vel eius memoria, qui praestitit, necessarium partier credidi ac laetum obviam dubitantibus indulgentiam meam mittere. (9) Nolo existimet quisquam, quod alio principe vel privatim vel publice consecutus sit, ideo saltem a me rescindi, ut potius mihi debeat. Sint rata et certa, nec gratulatio ullius instauratis egeat precibus, quem fortuna imperii vultu meliore respexit. Me novis beneficiis vacare patiantur et ea demum sciant roganda esse, quae non habent.

Erlaß des Divus Nerva. (7) Quiriten! Gewisse Maßnahmen ergeben sich zweifellos ohne weiteres aus den glücklichen Umständen, und ein guter Princeps braucht sich in ihnen nicht erst zu bewäh- ren; es genügt, wenn man ihn an ihnen als solchen erkennt. Denn schon die spontane Überzeugung meiner Mitbürger bürgt ihnen dafür, daß ich das Wohlergehen aller meiner persönlichen Ruhe vor- gezogen habe, um sowohl neue Wohltaten zu erweisen als auch die vor meiner Zeit gewährten zu bestätigen. (8) Damit jedoch die allgemeine Freude keine Einbuße erleide durch das Mißtrauen der- jenigen, die etwas erreicht haben, oder durch die Erinnerung an den, der es gewährt hat, habe ich es gleichermaßen für notwendig und beglückend gehalten, den Zweiflern in Güte entgegenzukommen. (9) Niemand soll glauben, was er unter einem andern Princeps privatim oder öffentlich erreicht hat, würde am Ende von mir rückgängig gemacht, damit er es eher mir verdanke. Alles soll gültig und unwiderrufen bleiben, und niemand, auf den die Geschicke des Reiches einen freundlicheren Blick geworfen haben, braucht seine Glückwünsche für mich mit erneuten Bitten zu verbinden. Man lasse mir Zeit für neue Wohltaten und wisse, daß man nur um das zu bitten braucht, was man noch nicht hat.

820

Plin. epist. 10, 58, 10. Da die Regelung aller Fragen, die in früherer Zeit aufgetaucht und erledigt worden sind, beobachtet werden soll, muß man sich auch an die Verfügungen Domitians halten. 821

Die bisherige Verbindung mit einem regierenden Kaiser und dessen Kult wurde sicherlich obsolet. Hinzu dürfte eine gewisse Häme insbesondere der Smyrnäer gekommen sein, so daß der Agon an Prestige einbüßte.

Agonothesie eines gewissen Tiberius Claudius Nysios nennen. Zugleich ist Nysios der einzige namentlich bekannte Agonothet der Olympia. Die erhaltenen Inschriften ähneln sich dabei in ihrem formalen Aufbau: Fast alle Nennungen stammen von Basen für die Sieger der Olympia. Genannt werden in der Regel der Name des Siegers, seine Herkunft und Disziplin, außerdem die Beamten des Agons, also der ewige Agonothet, der Epimelet, der die Aufgaben des verstorbenen Nysios sozusagen in Vertretung übernahm, sowie der Alytarch. Einen typischen Aufbau weist etwa die Basis für M. Aurelius Zosimos aus Athen auf, einen Sieger im Dolichos:823

Μ.Αὐρ.Ζώσιµο[ν]

2

Ἀθηναῖον

νεική[σαντα]

Ὀλύµπια

ἱερὰ

ἰσελα[στικά]

4

ἀνδρῶν

δόλιχον, Τιβ. Κλ. Νύ[σιος]

διαἰῶνος

ἀγωνο[θε-]

6

της

ἀνέθηκεν, ἀλυ[ταρ-]

χοῦντος

Μ. Ποµπη[ίου]

8

Ἀπολλωνίου

Κλαυ[δια-]

νοῦ, ἐπιµεληθέν[τος]

10

τῆς

Ολυµπιάδος

[Μ.]

Ποµ. ∆ηµέου

Κα[ικιλι-]

12

ανοῦ

τοῦ

ὑοῦ

αὐτοῦ.

L. Robert hat als erster gezeigt, daß diese ewige Agonothesie auf einer testamentarischen Stiftung beruhte, aus der die Ausrichtung des Agons finanziert wurde.824 Diese zweifellos zutreffende Deutung war Lämmer allerdings noch nicht bekannt: Er ging vielmehr von ei- ner davon strikt zu unterscheidenden Agonothesie auf Lebenszeit aus. Auch aus diesem Grund muß seine Deutung der agonistischen Beamten der ephesischen Olympia korrigiert werden.825 Nysios erscheint auf den Siegesinschriften zumeist in der Formel

διαἰῶνος

ἀγωνοθέτης

ἀνέθηκεν

, also ‚der Agonothet auf ewig stellte sie auf/ stiftete sie (= die Sieger- basis)’. Da es sich um eine testamentarische Stiftung handelt, war Nysios an der Ausrich- tung des Agons natürlich nicht mehr selbst beteiligt. Die praktischen Tätigkeiten, die mit der Agonothesie zusammenhingen, übte dabei ein Epimelet aus. Zum Epimeleten hatte Nysios seinen (Adoptiv-)Sohn M. Pompeius Demeas Caecilianus bestellt. Das Epimelete-

822

So auch Dräger, Städte, 56-65 und 169f. sowie Scherrer, Anmerkungen, 110. 823

IvE 1114. M. Aurelius Zosimos aus Athen, der bei den heiligen eiselastischen Olympia den Doli- chos der Männer gewonnen hat. Tib. Cl. Nysios, Agonothet auf ewig hat (die Basis) aufstellen las- sen. M. Pompeius Apollonius Claudianus war Alytarch, Epimelet der Olympiadenaustragung war Pom. Demeos Caecilianus, sein Sohn.

824

L. Robert, Inscriptions d’ Éphèse 1967, OMS V, 380-384. Vergleichbare agonistische Stiftungen finden sich in Ephesos bei Tiberius Iulius Rheginus in der Piuszeit sowie in der Stiftung einer ‚ewigen Gymnasiarchie’ durch C. Licinius Maximus Iulianus unter Trajan. Letzterer stiftete dabei während seiner Prytanie um 104/5 10.000 Denare für diesen Zweck, vgl. IvE 3066. Zu weiteren ephesischen Stiftungen vgl. B. Laum, Stiftungen in der griechischen und römischen Antike, Leipzig 1914, Inschrif- ten Nr. 74-77.

825

namt ist als eine Besonderheit im Rahmen der Nysiosstiftung zu sehen und nicht als regu- läres agonistisches Amt. Der Stifter, der durch sein Legat die weitere Ausführung des A- gons ermöglichte, erscheint auf allen offiziellen Urkunden als Agonothet, während der Austragung wird seiner gedacht und auch ein symbolischer Ehrenplatz freigehalten wor- den sein.

Über Nysios ist bekannt, daß er vor dem Jahr 92 (und somit wohl in domitianischer Zeit) Prytane gewesen ist.826 Da sich der Name und die ewige Agonothesie des Nysios noch in einer Siegerinschrift am Anfang des 3. Jhs. finden,827 ergibt sich somit die sehr lange Dauer der Stiftung von über 100 Jahren. Die anzunehmende Einrichtung der Stiftung durch Nysios noch vor dem Tod Domitians i.J. 96 erschien P. Scherrer aufgrund der ungewöhnlich langen Dauer der Stiftung als unwahrscheinlich: Er verwies darauf, daß Nysios bereits als junger Mann die Prytanie innegehabt und seine Stiftung demnach (rechnerisch) auch erst als Greis und somit bis spätestens um das Jahr 130 eingerichtet haben könnte.828 Für eine Stiftung, die aus einem einmalig hinterlegten Kapital gespeist wird, wäre Scherrers Einwand möglicherweise zutreffend.829 Die Hinterlegung von Kapital ist allerdings nicht die einzig denkbare Möglichkeit: So konnte eine testamentarische Stiftung etwa auch auf den Erträgen eines überlassenen Grundstücks oder Gebäudes basieren.830 In einem solchen Fall wäre auch die lange Dauer erklärlich: Ein Gebäude oder Grundstück stellte einen realen Wert mit berechenbaren und tendentiell konstanten Erträgen dar, so daß die Gefahr von Inflation oder persönlicher Bereicherung geringer war als bei einer einmaligen Kapitalhinterlegung. Scherrers Einwand wäre also entsprechend zu relativieren, zumal auch eine Datierung der testamentarischen Stiftung noch vor den Tod Domitians im Jahre 96 der wahrscheinlichste Zeitpunkt für die Einrichtung der Stiftung wäre, da zu diesem Zeitpunkt der Kaiser, dessen Agon die Stiftung galt, noch lebte. Umgekehrt ist hingegen nicht sehr wahrscheinlich, daß Nysios für den Agon eines gerade geächteten Kaisers eine testamentarische Stiftung errichtet hat.

826

Kuretenliste mit Nysios als Prytanis, IvE 1010. Foto. F. Miltner, XXIII. Vorläufiger Bericht über die Ausgrabungen in Ephesos, ÖJh 44, 1959, 315-380 (Bbl.) 372f. mit Abbildung 197. IvE 471, 518 und 1010. Zur Datierung seiner Prytanie vgl. D. Knibbe, Der Staatsmarkt. Die Inschriften des Prytanei- ons. Die Kureteninschriften und sonstige religiöse Texte, Wien 1981 (= FiE IX 1/1), 19 (= Inschrift B 10) u. 162 (Prytanen-Chronologie).

827

IvE 4113. 828

Scherrer, Anmerkungen, 110 mit Anm. 146. 829

Allerdings ist darauf hinzuweisen, daß durchaus sehr hohe Stiftungssummen bekannt sind. So weist B. Laum Stiftungen von bis zu 30 Talenten nach, vgl. B. Laum, Stiftungen in der griechischen und römischen Antike, Leipzig 1914, bes. 141-146 sowie die Inschriften 68 und 129b.

830

Auch für Ephesos ist ein solcher Fall bekannt: So stiftete ein gewisser T. Aelius Alcibiades in der Piuszeit dem ephesischen Technitenverband eine Pferdeweide, aus deren Erträgen der Verband Schauspiele bei der jährlichen Geburtstagsfeier des Kaisers veranstaltete, vgl. IvE 22, 18ff.

Nach dem Tod des Nysios bestand die Stiftung noch bis zu Beginn des 3. Jhs. fort, wobei Nysios stets als ewiger Agonothet genannt ist. Nachfolgend eine Übersicht über die verschiedenen inschriftlich bezeugten Beamten:

Nr./ Olympiade Agonothet Epimelet Alytarch

IvE 1084a Tib. Cl. Nysios

IvE 1115 Tib. Cl. Nysios M. Pompeius Demeas Caecilianus, Sohn des Nysios ZPE 121 (1998), 310 (verbesserte Lesung IvE 1084A.): 1./ 4. Olympiade ? IvE 1119: 6. Olympiade ZPE 121 (1998), 311 7. Olympiade M. Berrius Pollion IvE 1121a 7. Olympiade

Tib. Cl. Nysios M. Berrius Pollion IvE 1114 Tib. Cl. Nysios M. Pom. Demeas

Caecilianus

M. Pompeius Apollo- nius Claudianus IvE 1116 Tib. Cl. Nysios M. Pom. Demeas

Caecilianus

M. Pom. Apollonius Claudianus

IvE 1117 Tib. Cl. Nysios M. Pom. Demeas Caecilianus

M. Pom. Apollonius Claudianus

IvE 1118 Tib. Cl. Nysios M. Pom. Demeas Caecilianus

M. Pom. Apollonius Claudianus

IvE 1120 Tib. Cl. Nysios Gnaeus Pompeius Hermippus Aelianus (Senator)

Gnaeus Pompeius Hermippus Aelianus

IvE 4113 Tib. Cl. Nysios Gnaeus Pompeius

Hermippus Aelianus d.J. (Senator)

Wie sich zeigt, bleibt Nysios durchgehend ewiger Agonothet, sein (Adoptiv-)Sohn M. Pompeius Demeas Caecilianus fungiert als Epimelet des Agons und damit als ausführen- de Hand für den verstorbenen Stifter. Es finden sich zwei Ausnahmen: Zum einen handelt es sich um zwei Inschriften, die von der Ausübung der Epimeletenfunktion durch einen gewissen M. Berrius Pollion während der 7. Olympiade berichten. Geht man von einem penteterischen Zyklus des Agons aus, hätte Pollion sein Amt also rund 24 Jahre nach Er- richtung der Nysiosstiftung versehen. Möglicherweise war der eigentliche Epimelet M. Pom. Demeas Caecilianus zu dieser Zeit erkrankt, verreist oder auch schon verstorben, so daß das Amt kurzzeitig an Pollion gefallen war, über dessen Beziehung zu Demeas oder Nysios jedoch keine Erkenntnisse vorliegen.

Überraschend ist nun allerdings, daß M. Pompeius Demeas Caecilianus nicht den Namen seines (Adoptiv-)Vaters angenommen hat, sondern weiterhin den Namen seiner (vermute- ten) Blutsfamilie, der Pompeii, führt. Drei Angehörige der Pompeii finden sich denn auch um die Mitte bzw. in der 2. Hälfte des 2. Jhs. in der Funktion des Epimeleten bzw. Alytar- chen des Agons. Zum einen ist dies M. Pompeius Apollonius Claudianus, der in vier In- schriften als Alytarch neben dem Epimeleten Demeas in Erscheinung tritt. Über diese Person ist leider sonst nichts bekannt. Der Name könnte allerdings darauf hindeuten, daß dieser seinerseits von Demeas adoptiert wurde, erinnert doch sein Beiname ‚Claudianus’ an den Namen des Stifters Tib. Claudius Nysios.

Gut zu fassen sind dagegen zwei Angehörige der gens Pompeii, nämlich der jeweils ein- mal als Epimelet und Alytarch erscheinende Senator Gn. Pompeius Hermippus Aelianus (d.Ä.) sowie der namensgleiche Senator Gn. Pompeius Hermippus Aelianus (d.J.), der einmal als Alytarch genannt ist. Nach dem Stammbaum der Familie handelt es sich um Vertreter der 2. und 3. Generation,831 wobei der ältere Senator der Vater des jüngeren ist.832 M. Pompeius Demeas Caecilianus, für den sonst keine weiteren Informationen vor- liegen, wäre entsprechend für die 1. Generation anzusetzen, vielleicht ein Bruder des Stammvaters der Familie, Cn. Pompeius Hermippus (1. Generation). Für Cn. Pompeius Hermippus läßt sich in der Zeit zwischen Hadrian und Septimius Severus ein Militärtribu- nat fassen,833 während der Prokonsulat seines Sohnes Gn. Pompeius Hermippus Aelianus d.Ä. in Lycia-Pamphylia leider nur sehr ungenau in die Zeit zwischen 165 und 213 datiert werden kann.834

Für die Nysiosstiftung ergäbe sich somit die Situation, daß Demeas als Adoptivsohn des Nysios seine Verwandten in die Ausführung des Agons mit einbezog und die Stiftung so- mit fortbestehen konnte. Warum die Stiftung Anfang des 3. Jhs. dennoch erlischt, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden: Vielleicht war die gens Pompeii inzwischen gleichfalls erloschen.

831

IvE 710. 832

Cn. Pompeius Hermippus Aelianus d.Ä. auch in IvE 709, 3036 und 3219. Sein Sohn Cn. Pompei- us Hermippus Aelianus d.J. in IvE IvE 1120 und 4113. Nach letzter Inschrift ist der Sohn offenbar früh verstorben.

833

Devijver, Prosopographia, P 59. 834

PIR² P 614f. E.J. Champlin, Miscellanea Testamentaria, ZPE 69 (1987), 197-206, 200f.: „Given this man’s rank and achievements, it is not surprising that his presumed son, Cn. Pompeius Hermippus Aelianus, entered the Roman senate (IvE 3036, 1120, 3219, 709): a cursus honorum survives, taking him up to the proconsulship of Lycia-Pamphylia at some date between c. 165 und 213. And his son in turn has been presumed to have been a Cn. Pompeius Hermippus Aelianus the Younger, apparently attested as senator and as alytarch of the Epheseian Olympics, who may have died young”.

Das letzte sichere Zeugnis der Nysiosstiftung findet sich auf einer Siegesinschrift für den aus Alexandria stammenden Stadionläufer P. Aelius Serapion Anfang des 3. Jhs. Für diesen Mann findet sich allerdings noch eine zweite Siegerbasis, die Nysios nicht mehr nennt und stattdessen nach der schon genannten 457. Olympiade datiert.835 Dies würde darauf hindeuten, daß die Stiftung zwischen beiden Siegen erloschen war. Anschließend wurde auch die bis dahin übliche Zählung der Olympiaden nach der Einrichtung der Stiftung aufgegeben und auf eine fingierte archaische Zählung umgestellt, ähnlich wie bei den Epheseia in der 2. Hälfte des 2. Jhs.836 Ob, wie etwa Lämmer vermutete, nebeneinander also tatsächlich zwei Olympiadenrechnungen existierten,837 oder ob man diese zweite Zählung nach Erlöschen der Nysiosstiftung neu (und nach nicht mehr nachvollziehbaren Berechnungen) einführte, läßt sich dabei nicht abschließend entscheiden,838 zweiteres erscheint jedoch als wahrscheinlicher.

Zu erwähnen ist außerdem, daß sich neben den Pompeii offenbar auch die Vedii zeitwei- se für den Agon eingesetzt haben, ohne daß sich bei diesen jedoch eine ausdrückliche Einbindung in die Nysiosstiftung ergibt: So findet sich in der Zeit des Lucius Verus mit P. Vedius Antonius ein weiteres Mal ein agonistisch engagierter Vedier. Antonius wird dabei als Alytarch der Olympia genannt.839 Vermutlich hat also auch der Vedier sein Amt unter der ewigen Agonothesie des Nysios ausgeübt. Möglicherweise ergibt sich außerdem ein Zusammenhang zu dem in die Vedierfamilie eingeheirateten Sophisten Flavius Damianus, da ein Fragment den Hinweis

σοφιστοῦ

, / [

]

ς

καὶ

ἐπεµελήθη

/ [

τ

]

ῆς

Ὀλυµπιάδος

enthält.840