Haemon et Rhodopen et Orbelon, sacris Liberi patHs,. ei coetu Maenadum, Orplieo primum initiante, celebratos. Ex quibus Hdemos in tantunt altiludinis cibit, ut Euxinum et HadriaM ex sumfno Vértice ostendat."
Dasselbe bemerkte schon Polybius bei Strabo 4. Vgl. Plin. 4. 11, Wenn Strabo dagegen spricht, so scheint er die ausserordentliche Ausdehnung des Haemus von Osten nach Westen, bis zum Orbeins, nicht erwogen zu haben. Nur von einem und demselben Punkte auf seinem Scheitel aus dürfte eine solche Ansicht nicht möglich gewesen seyn. Will man seinen Namen, gleich dem Namen des Landes und Hauplfiusses (siehe oben), aus, dem Phonicischen ableiten, so bietet sich das Wort Hamas „heben, tragen" dar, woraus Haemus „der Träger1' gebildet worden, dem Begriffe eines Himmels - Wolken- und Schneeträgers, oder dem Sinn eines Atlas in der Mythe der Griechen entsprechend. Häufig wird er auch ^lovoidrjç und glacialis genannt, 2) Rhodope, 'Родосу ( Despoto , oder Despoti - Dag), der dem Haemus von Wösten nach Osten in fast paralleler Richtung zu folgen scheint; wesshalb dieses Gebirge auch von den Phönieiern seinen Namen, von Badaph „folgen, nachfolgen" u. s. w., als das in gleicher Richtung dem Haemus folgende Gebirge erhalten haben mag. Herodot. 4, 49. Polyb. 34. 10, PI. 4, i. 10. Mela 2, 2. Amm. M. 21, 10. 3) Scomius, 2xo/uwi (Dupandscha oder Witoscha, und Rullageb.) Dieses Gebirge, das von Norden gegen Süden streicht, steht gegen Westen, sowohl dem Haemus, als dem Rhodope, die hier einander nahe kommen, im Rücken, oder es bildet von beiden die Schulter; und von dieser seiner Stellung scheint es durch die Phönicier seinen Namen von Schorn „die Schulter, der Rüchen," bekommen zu haben, so dass es den Rücken - oder Schulterberg bedeutet hat. Thucyd. 2, 96. Desgleichen gehörten noch zu dem ältesten Thracien folgende Gebirge, die späterhin mit zu Macédonien gerechnet wurde», als 4) Pangaeus, (Egriazu Castagnatz), das nordöstlich mit dem Scomius sich verbindet, und südwestlich mit dem Örbelus; besonders aber dadurch ausgezeichnet ist, dass die Hauptgebirge aller Süddonauländer an ihm zusammenslossen oder an ihm zuscimmentrejfen. Dieser seiner besondern Lage und Beschaffenheit scheint daher auch dieses Gebirge seinen phönicischen Namen, von Paga „auf oder an etwas stossen, treffen, mit Jemand, oder einer Sache zusammentreffen," zu verdanken; als das Gebirge, an dem die übrigen benannten Hauptgebirge alle zusammentrafen, wie vor Augen liegt. Es war übrigens durch seine Gold- und Silberbergwerke schon in sehr frühen Zeiten berühmt, wie wir aus Herodot. 5, 16. und 1, 122. und Strabo 7, Plinius 4, 11.
7, 61. erfahren, und wird die genugsam bekannten Tyrischen Aufspürer und Bearbeiter aller Goldmid Silberbergwerke der Vorwelt früh genug herangezogen haben; und dass dieser Berg, wie die übrigen alle, von den Phöniciern den Namen erhalten, dafür scheint die in PI. 7, 57, enthaltene Nachricht: „Auri metaüa et cönflaturam (invenit) Cadmus Phoenix, ad
Pangaeum mo?item,'i zu sprechen. 5) Orbelus, " (Argentaro). Dieses
Gebirge hing mit dem Pangaeus ganz zusammen und war nur die weitere westliche Fortsetzung desselbeu gegen die Scordischen Gebirge hin. In Hinsicht auf seinen Namen dürfte es aber wohl die bisher aus dem Semitischen oder Phönicischen gegebenen Ableitungen leicht bestätigen und die Anwesenheit der metallsuchenden und metallschmelzenden Phönicier in seinen Eingeweiden, die ihn dafür zum Berg des Bei gemacht, ziemlich sicher bestätigen. Im Phönicischen lautete dieser Marne …
Vorgebirge.
1) Philia, Ausgang des Haemusgebirges 'in das schwarze Meer (Emineh). 2) Thynias (Inada), nah am Ausgange des Rhodope ins schwarze Meer. 3) Hestias und 4) Chrysoheras bei Constantinopel oder dem alten Byzantium, das auf dem letzteren sogar angelegt war. Am Eingange des Bosporus Thrac. in das schwarze Meer befanden sich; als Ueberrestevoii Vorgebirgen, die zwei Felseninseln, Kvávscci, oder Symplegades genannt, die nach Pl. 4, 13. 1500 Schritte-von Europas Landspitze entfernt liegen, und über deren Beweglichkeit, wie Apoll. Rhod. 2, 320. und Orph. Argon. 680. diese dargestellt, von demselben Schriftsteller folgende Auskunft gegeben wird: „traditae fabulis inter se concurriese, quoniam parvo discretae mtervaUo ex adverso intrantíbus geminae cernebantur f paullumque deflexa acie coe'untium speciem praebebantt" Vergl. Pomp» Mela 2, 7. Strabo 7, 338. Valer. Flaccus, 4, 562. 5) Mastusia (Jenischeher), am Eingange in den Hellespontns. 6) Sar~ pedonion (Capo Greco), der Insel Imbros gegen über. 7) Serrum (Cap. Macri), der Insel Samo Thrace gegen über.
P l и s s é.
In das Mare Aegeum. 1) Ηebrus (Maritza), Hauptstrom , der vom Haemus herab Thracia in seiner ganzen Breite, und in einem grossen Tüeile von
dessen Länge durchfliesst. Die Griechen nannten ihn "Eßρoς; wahrscheinlich hatte er aber diesen seinen, dem Hispanischen Iberus ähnlich lautenden Namen, den Phöniciern und demselben Stammworte zu verdanken. Berühmt ward er in der Sagenwelt durch den Mythus des von den Maenaden zerrissenen Orpheus. Virgil. Georg. 4, 523. Ovid. Met. 11, 50. Herodot. 4, 90. Arist. M. 1, 13. Liv. 28, 41. Mela, 2, 2. Pl. 4, 11. 12. In ihn strömte der Arzus, oder Artiscus^ des Herod.; fern, der Tonsus; welche Fl. alle, wie auch er, im Haemus entspringen. In ihn fällt bei Plotinopolis der Fl. Ergina oder Agriones des Herodot. 2) Nestus, ó Nsöro;, Herod. 7,| 109. (Carasu Nestro); Thucyd. 2,96. Mel. 2t 2. PÍ. 4,11; JVs66og, Pt. 3, 11. neuerer Grenzfl. von Thracia gegen die Macedonia adjecta hin, der im Gebirge Rhodope entspr. 3) Strymon, о, Thuc. 2, 96. alter Grenzfluss
Thraciens gegen Macedonia…
Bibliotheca classica: or, A classical dictionary: containing a ..., Τόμος 2. 1833. Από τον John Lemprière.
I'ASCEILM, [a celebrated ridge of mountains in Thrace, apparently
connected with the central chain of Rhodope and Hsmus, and which, branching off in a south-easterly direction, closed upon the coast at the destle of Acontisma. The name of this range often appears in the poets, (find. Pyth. 4. 319.—Esch. Pers. 500.—Evrip. Rhes. 972.—Virg. Georg.4. 462.) It is now called Pundhar Dagh, or Castagnals, according to the editor of the French Strabo. Herodotus informs us (7. 112.), that Mount
Pangaeum contained gold and silver mines, which were worked by the Pieres, Odomanti, and Satrae, clans of Thrace, but especially the latter.
Euripedes confirms this account (Rhes. 919, seqq.) These valuable mince naturally attracted the attention of the Thasians, who were the first settlers on this coast; and they accordingly formed an establishment in this vicinity at a place named Crenides. (Vid. Philippi.)—Theophrastus speaks of the rosa centifolia, which grew in great beauty and was indigenous on mount
in the gardens of Midas. (ap. Aiken. 16. 31.—Cramer's Anc. Greece, vol. L p. 302.)]
PANAEUM, [a celebrated ridge of mountains in Thrace, apparently connected with the central chain of Rhodope and Hsmus, and which, branching off in a south-easterly direction, closed upon the coast at the destle of Acontisma. The name of this range often appears in the poets, (find. Pyth. 4. 319.—Esch. Pers. 500.—Evrip. Rhes. 972.—Virg. Georg.4. 462.) It is now called Pundhar Dagh, or Castagnals, according to the editor of the French Strabo. Herodotus informs us (7. 112.), that Mount
Pangaeum contained gold and silver mines, which were worked by the Pieres, Odomanti, and Satrae, clans of Thrace, but especially the latter.
Euripedes confirms this account (Rhes. 919, seqq.) These valuable mince naturally attracted the attention of the Thassians, who were the first settlers on this coast; and they accordingly formed an establishment in this vicinity at a place named Crenides. (Vid. Philippi.)—Theophrastus speaks of the rosa centifolia, which grew in great beauty and was indigenous on mount
Pangaium. (op. Athcn. 15. 29.) Nicander mentions another sort which grew
in the gardens of Midas. (ap. Aiken. 16. 31.—Cramer's Anc. Greece, vol. L p. 302.)].
Flora mythologica oder Pflanzenkunde in Bezug auf Mythologie und Symbolik ... Από τον Johann Heinrich Dierbach. 1833.
in's Blumenland, an das rosenreiche Gebirge Pangaeum und in den Rosengarten des Königs Midas am Kermion im alten Thracien und Macedonien. Er war nach ursprünglichem Begriffe nicht nur der Kränzeliebende (Philostephanos) sondern der duftende Blumenkran» selber. Nach Nikander hiess Bakchos in der dorischen Mundart ein Kranz und die Sicyonier nannten einen wohlriechenden Blumenkranz Jakcha. Ganz richtig und ihrer Muttersprache gemäs deuteten also nachher griechische Mythplogen ihren Dionysos Bakchus, als die in Blumen und Pflanzen überhaupt wirkende und lebende Kraft (Eusebius Praeparat. evangel. III. p, 110.).
Sehr schön drückt sich Chartarius (p. 187«1. c.), ) der sich gewiss wenig um die Sexualität der Pflanzen bekümmert hatte, dennoch aus, indem er darauf aufmerksam macht, man stelle den Dionysos nach den Ansichten des Porphyrius darum in weiblicher Tracht und gehörnt vor, um so anzudeuten, dass in den Pslanzen eine doppelte Kraft zur Erzeugung der Früchte wohne, eine männliche nämlich und eine weibliche.
Voyage dans la Macédoine contenant des recherches sur l'histoire, la ... Από
τον Esprit-Marie Cousinéry,Société de Géographie de Lyon. 1831. Σελ. . 29.
Comment en effet l'historien peut-il faire marcher les troupes de Xercès près des places des Pières , ayant à leur droite le Pangée, et dire que l'armée passa ensuite le long du pays des Péoniens, qui habitent vers le nord au- dessus du mont Pangée, marchant toujours à l'occident jusqu'à ce qu'elle arrivât sur les bords du Strymon à la ville d'Eione?
Quand l'armée eut marché le long du territoire des Pières, et jusqu'à l'extrémité de leur pays , ayant à droite le Pangée, elle était arrivée sur les bords du Strymon , à la ville d'Eione; car le Pangée et le pays des Pières se prolongent jusqu'à cette ville. Il me paraît donc certain que le texte d'Hérodote a été altéré, ou que l'historien était mal instruit sur la topographie de cette partie méridionale de la Thrace, ce qui est plus vraisemblable. Thucydide raconte un fait qui concerne l'habitation des Pières, de manière à ne laisser aucun doute sur cette inexactitude du texte d'Hérodote. Il dit que les descendans de Caranus commencèrent par vaincre dans un combat, et par chasser de la Piérie les Pières, qui dans la suite occupèrent Phagrès et d'autres pays au-dessous du- mont Pangée, près de la mer et au-delà du
Strymon. La cote au pied du Pangée, ajoute-t-il, embrasse ce qu'on appelle
encore aujourd'hui le golfe Piérique 11). Επίσης και Voyage dans la Macédoine: Esprit Marie Cousinéry contenant des recherches sur l'histoire ...books.google.gr/ Voyage_dans_la_Macédoine....forme frapper Galepsus golfe grecque Grecs habitans Hérodote heures hôte ... Paléochori paraît pays Perdiccas peuples Pières Piérique plaine de Philippi ...
D'après cet éclaircissementy il est évident, i.° que le Pangée et la Piérie ne forment qu'une seule montagne;
2. Que les Pières habitaient les bases de cette montagne, depuis les bouches