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Modelos Educativos y Comunicativos

MODELO DIALÓGICO

2. Participación en el concurso RCN, esperamos resultados.

Literatur: N. de Garis Davies, The Tomb of Puyemrê at Thebes, Vol. II, RPTMS III, New York 1923.

Lokalisierung: PM I.12, 73 (20). Datierung: Zt. Tuthmosis´ III.

Lage: Chocha. Titel: Hm-nTr snnw n Jmnw.

Himmelsrichtung: nördlicher Kapellenraum, Südwestwand.7 Registereinteilung: drei Register (von insgesamt vier Registern).

Szenenkontext: Grabbeigaben befinden sich rechts und links von einer Stele8 in der oberen

Hälfte, jeweils auf drei Register verteilt. Die Ritualtexte, die sich in der unte- ren Hälfte rechts und links daran anschließen, sind größtenteils zerstört. Ü- ber der Stele die Darstellung von zwei liegenden Caniden.

Südöstlich davon die Darstellung einer Opferliste und Opfergaben; Ritualtext bzgl. Nefertem-Emblem; beides vor dem Verstorbenen.

Nordwestlich davon Darstellung des Begräbniszuges zur Westgöttin.

Grabbeigaben C: 2 Äxte, Truhe mit gewölbtem Deckel, hohes und schlankes Gefäß, mnxt- Zeichen, Halskragen mit Falkenschließen und Menit, Schale mit Standfuß, hohes Gefäß, 2 sxm-Szepter, 2 dreiteilige Schurze.

Königl. Grabbeigaben: dreiteilige Schurze, Falkenhalskragen, sxm-Szepter.

II.1.1.3.1 Reihenfolge der Grabbeigaben (s. Abb. 69)

linke Seite: Reg. I: 2 Äxte - Truhe mit gewölbtem Deckel - hohes und schlankes Gefäß Reg. II: mnxt-Zeichen - Halskragen mit Falkenschließen mit Menit

Reg. III: Schale mit Standfuß - hohes Gefäß - x - x - x rechte Seite: Reg. I: x

Reg. II: 2 sxm-Szepter - 2 Schurze - x - x Reg. III: Halskragen mit Falkenschließen - x

II.1.1.3.2 Kommentar

Dies ist der einzige Fall, in dem Grabbeigaben um eine Stele angeordnet sind. Aufgrund der massiven Zerstörung ist nur ein Teil der Grabbeigaben rekonstruierbar. Die fragmentarisch erhaltenen sind rela- tiv gut identifizierbar. Unterhalb der drei ´Grabbeigaben-Register´, sind an jeder Seite je acht senk- rechte Kolumnen angebracht, deren Text allerdings in erheblichem Maße zerstört ist.9

Die beiden Äxte, die hier auf einer gewölbten Truhe dargestellt werden, passen in das Datierungs- schema, das von Kühnert-Eggebrecht10 entworfen wurde. So wird hier der Typ G-VIII oder G-IX dar- gestellt, welcher einmal in die frühe 18. Dynastie oder in die 18. Dynastie - Ende NR? gesetzt wurde.

II.1.1.3.3 Komposition

Da es sich hier zum Teil um singuläre Anordnungen von Grabbeigaben handelt und die Grabbeigaben ziemlich zerstört sind, kann man nur in begrenztem Maße versuchen, etwaige Strukturen herauszule- sen.

Allerdings ist festzustellen, dass sich die beiden sxm-Szepter und die beiden Schurze aufgrund ihrer Symbolik eindeutig aufeinander beziehen. So wird das sxm-Szepter als Phallussymbol11, als Symbol der männlichen Geschlechtskraft12 angesehen. Der Schurz soll die Geschlechtskraft schützen13, so dass beide Attribute nebeneinander deutlich auf die Fruchtbarkeitssymbolik hinweisen.

Bereiche, aus denen Grabbeigaben kommen

Tracht: 1 mnxt-Zeichen, 2 Schurze. Schmuck, Amulette: 2 Halskragen mit Falkenschließen. Stäbe, Fächer, Wedel: 2 sxm-Szepter.

Waffen: 2 Äxte. Möbel: Truhe mit gewölbtem Deckel.

7 Interessant in diesem Grab ist, dass den Grabbeigaben gegenüber an der Rückwand, die Begräbnisszenen (Abydosfahrt; Tekenu, Muu-Tänzer, Schreine (geschlossen oder mit sitzenden Gottheiten)) um die Tür herum, abgebildet sind.

8 CM 34047.

9 Zum Inhalt s. Szenenkontext. 10 Kühnert-Eggebrecht, Axt.

11 Westendorf, Kammer der Wiedergeburt, 145 Anm. 38. 12 Westendorf, op. cit., 146.

Behälter: 1 Hz-Vase, ca. 5 Gefäße, 1 Gefäß mit Standfuß.

Mehrfachbildungen von Grabbeigaben

Tracht: 1 Schurzpaar (direkt), zusätzlich: 1 mnxt-Zeichen. Stäbe, Fächer, Wedel: 1 sxm-Szepterpaar (direkt).

II.1.1.4

Jmnw-m-HAt

TT 82

Literatur: N. de Garis Davies, The Tomb of Amenemhet (No. 82), TTS I, London 1915. Lokalisierung: PM I.12, 165 (14)-(15).

Datierung: Zt. Tuthmosis´ III.

Lage: Scheich Abd el-Qurna. Titel: jmj-rA pr n TAtj Wsr, sS Hsb jt n Jmnw.

Himmelsrichtung: Ostwand.

Registereinteilung: im 2. Register über einer autobiographischen Stele. Szenenkontext: Reg. I: Bankett vor Grabherr und Frau.

Reg. II: Reste einer autobiographischen Stele; darunter Grabausstattung

und Darstellung eines jungen Mädchens, das ein Bett vorbereitet Grabbeigaben C: Perlenkette, 2 bauchige Gefäße, kelchförmiges Gefäß, 2 Perlenketten, Korb,

Fliegenwedel, Schreiberpalette, 7 Ringe aus Edelmetall, Halskragen, recht- eckiger Kasten.

Königl. Grabbeigaben: -.

II.1.1.4.1 Reihenfolge der Grabbeigaben (s. Abb. 70)

Links: Perlenkette – bauchiges Gefäß – bauchiges Gefäß – kelchförmiges Gefäß – Perlenkette –

Korb - Fliegenwedel – Schreiberpalette

Rechts: 7 Ringe aus Edelmetall – Halskragen – rechteckiger Kasten

II.1.1.4.2 Kommentar

Den Ort der Darstellung der Grabausstattung beschreibt Davies folgendermaßen: „Underlying the northern stele is a picture of the funerary equipment of the deceased…“.14 Dagegen wird in PM I.12 dieselbe Stelle genau entgegengesetzt platziert: „II, …, right of doorway, autobiographical stela, year 28 of Tuthmosis III (superimposed on deceased…“.

In der Beschreibung der Szene unter „Szenenkontext“ wird die Grabpublikation von Davies herange- zogen.

II.1.1.4.3 Komposition

Bereiche, aus denen Grabbeigaben kommen

Schmuck, Amulette: 2 Perlenketten, 1 Halskragen, 7 Ringe aus Edelmetall. Geräte: 1 Schreiberpalette.

Möbel: 1 rechteckiger Kasten.

Behälter: 2 bauchige Gefäße, 1 kelchförmiges Gefäß.

Mehrfachbildungen von Grabbeigaben

Schmuck, Amulette: 2 Perlenketten (indirekt) Möbel: 2 rechteckige Kästen (indirekt) Gefäße: 2 bauchige Gefäße (indirekt).

II.1.1.5

¤n-nfrw

TT 99

Literatur: Publikation aus dem Internet von Nigel Strudwick. Lokalisierung: PM I.12, 205 (7) und (8).

Datierung: Zt. Tuthmosis´ III.

Lage: Scheich Abd el-Qurna. Titel: jmj-rA xtmt.

Himmelsrichtung: Südwestwand, Längsraum.

Registereinteilung: 1. und 2. Register (Registereinteilung nicht rekonstruierbar).

Szenenkontext: Rinder erhaltend, Verstorbener inspiziert Grabausstattung und Statuen. Grabbeigaben C: Stuhl, sxm-Szepter, mnxt-Zeichen, 2 Pfeilbündel, 4 Kompositbögen, 1 Peit-

sche, 3 Falkenstandarten, 1 Schreibtafel, 1 Schreiberpalette, 3 wAs-Szepter, 2 HqA-Szepter, 1 Ams-Szepter, 1 Stab, Mundöffnungsgeräte (4 dSrt-Gefäße, von weiteren stabähnlichen Gegenständen ist nur der untere Teil erhalten, so dass genaue Identifizierung nicht möglich ist.)

Königl. Grabbeigaben: 3 wAs-Szepter, 2 HqA-Szepter, Ams-Szepter, sxm-Szepter.

II.1.1.5.1 Reihenfolge der Grabbeigaben (s. Abb. 71)

1. Reg.: Stuhl, sxm-Szepter (auf Stuhl), mnxt-Zeichen, 2 gekreuzte Pfeilbündel, 1 Peitsche, 4 Bögen, mehrere stabähnliche Mundöffnungsgeräte.

2. Reg.: 3 Falkenstandarten, 1 Schreibtafel, 1 Schreiberpalette, 3 wAs-Szepter, 2 HqA-Szepter, 1

Ams-Szepter, 1 mks-Szepter, Mundöffnungsgeräte (4 dSrt-Gefäße, weitere Gegenstän- de zerstört).

II.1.1.5.2 Kommentar

Von den 47 untersuchten Gräbern beinhalten nur drei die Darstellung von Mundöffnungsgeräten in- nerhalb der Grabausstattung. Da ausschließlich die beiden obersten Register erhalten sind, kann man zum Inhalt kaum verlässliche Aussagen machen.

Interessant ist die Anordnung der Stäbe, die sehr an diejenige in den Gerätefriesen des Mittleren Rei- ches erinnert.

II.1.1.5.3 Komposition

Da von den zwei erhaltenen Registern ein Teil zerstört ist, kann man zu einer Komposition nur relativ vage Aussagen machen. Auch hier gibt es Paarbildungen, die man in Grabbeigabenzügen und Grab- ausstattungen immer wieder trifft, wie z. B. die Kombination von Möbeln und Stäben, hier ausgedrückt mit dem sxm-Szepter, das auf einem Stuhl lehnt. Weiterhin findet man eine Schreiberpalette und eine Schreibtafel nebeneinander dargestellt. Beide Gegenstände gehören zu einem funktionalen Bereich. Die Verbindung von Pfeilbündeln und Kompositbögen ist ebenso in mehreren Gräbern zu finden. Fal- kenstandarten und mnxt-Zeichen gehören ebenfalls zusammen, auch wenn sie nicht in einem Register abgebildet sind. Die Aneinanderreihung der Stäbe weist auf eine enge Zusammengehörigkeit hin. Diese deutet sicher in die königliche Sphäre, aus dem sie ursprünglich kommen.

Bereiche, aus denen Grabbeigaben kommen

Tracht: 1 mnxt-Zeichen, 3 Falkenstandarten.

Stäbe, Fächer, Wedel: 1 Ams-Szepter, 3 wAs-Szepter, 2 HqA-Szepter, 1 sxm-Szepter, 1 mks-Stab. Waffen: 2 gekreuzte Pfeilbündel, 4 Kompositbögen, 1 Peitsche.

Geräte: 1 Schreibtafel, 1 Schreiberpalette.

Kultgeräte: Mundöffnungsgeräte (erhalten sind 4 dSrt-Gefäße, mehrere stabähnliche Gegenstände).

Mehrfachbildungen von Grabbeigaben

Tracht und Stoffe: 3 Falkenstandarten (direkt), zusätzlich: 1 mnxt-Zeichen.

Stäbe, Fächer, Wedel: 3 wAs-Szepter (direkt), 1 HqA-Szepterpaar (direkt), zusätzlich: 1 sxm-Szepter, 1 Ams-Szepter.

Waffen: 1 Pfeilbündelpaar (direkt), 4 Kompositbögen (direkt), zusätzlich: 1 Peitsche. Kultgeräte: Mundöffnungsgeräte: 4 Dsrt-Gefäße (direkt), zusätzlich: von weiteren Mund-

Beischriften

15

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