Hitler Source Book
Bavarian State Police, MunichReport to the Bavarian State Ministry of the Interior, Munich, 1924
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COPY
BAVARIAN STATE POLICE, MUNICH Munich, September 22, 1924
IV a.Nr.:2427
Report to the Bavarian State Ministry of the Interior, Munich
The State Police Department has already expressed its opinion in the report of May 8, 1924 to the effect that, in consideration of the temperament and energy, with which Hitler pursues his political ambitions, it is to be definitely assumed that he would not give up these ambitions even after his release from imprisonment; but that he will remain a continual danger for the inner and exterior security of the State. Until the present time, no reason has been found which could have led the police department to a change of its former opinion.
If the police department takes the stand that Hitler and Dr. Weber should not be released on October 1, 1924, this decision is based on the following reasons: Even during the trial the three defendants have repeatedly declared that immediately upon their release they will again promote the National Socialist movement and that they will continue to work in the same manner as formerly. Hitler, Kriebel, and Dr. Weber are now as before the leaders of the dissolved paramilitary troops and the spiritual leaders of its now existing camouflaged front organizations.
Therefore a release of the three named persons, even on conditional parole [Page 2] should not be considered.
However, should the court unexpectedly grant a parole it would be compulsory for the given reason to deport Hitler as the soul of the entire nationalistic and racial movement in order to avoid the immediate danger to the Bavarian State. In respect to this I refer to my previous report of May 8, 1924 in which I fully explained the reasons of my request for Hitler's deportation from Bavaria.
The numerous riots committed by his followers, until the time of the Putsch are to be accredited to his influence.
The moment he is set free Hitler will, because of his energy, become immediately again the generator of repeated heavy riotous disturbances of the public order. He will continuously endanger the security of the State. Hitler will resume his political activities, and the hope of the nationalists and racists that he will succeed in moving the
present disunity and the disunion among the officials of the paramilitary troops will be fulfilled. Hitler's influence on all nationalistic inclined - today he is more than before the soul of the entire movement - will again carry the entire movement forward. It will even absorb great masses of persons who are now foreign to his ranks and convert them to the idea of the National Socialist German Workers' Party. In order to accomplish this he will greatly revive the mass assemblies, he will organize demonstrations as before the Putsch, and we can surely expect such
outbreaks as are still vivid in our memory. Hitler will again take [Page 3] up his relentless fight against the Government and not abstain from violations of the law even if he is to face the revocation of his parole, Therefore it is completely immaterial whether, as expressed, he will take up his residence in Berlin or in the Mecklenburgs upon his release or whether he will remain in Munich itself.
(signed) illegible The Director of the Bavarian State Police, Munich
Notes: Hitler's sentence for high treason: five years confinement in a fortress.
Served: four months and two weeks before the trial..
Begin or imprisonment: April l, 1924.
Normal end of confinement: November 28, 1928.
Actual date of release: December 26, 1924.
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A Report to the Bavarian State Ministry of the Interior
http://www.nizkor.org/hweb/people/h/hitler-adolf/oss-papers/text/oss-sb-bavarianstaatspolize.html [5/25/2001 10:44:40 pm]
Office of Strategic Services Hitler Source Book
Why Hitler Failed by F. Goetz
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Living Age, March 29, 1924, pp 595-599
This is a letter which allegedly "reached the `Vorewets' through secret channels", describing the military incidents of the reactionary uprising of November 1923 in Munich. The letter comes from a member of the Hitler militia.
... "The whole length of Residenz Street was strewn with men writhing in their blood. On the right, by the monument, I caught sight of Hitler entering an automobile with an unconscious bleeding child in his arms ... "
Why Hitler Failed
Office of Strategic Services Hitler Source Book
Der Bolschewismus von Moses bis Lenin
1925 Zwiegespraech zwischen Adolf Hitler und mir Dietrich Eckart
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"Das ist es ja;" rief er. "Wir sind auf dem Holzweg: Der Astronom macht's anders. Da hat er zum Beispiel eine Gruppe Sterne beobachtet, schon wer weiss wie lange. Auf einmal merkt er: Donnerwetter, da stimmt etwas nicht.
Normalerweise muessten sie sich so zueinander verhalten, nicht so. Also muss irgendwo eine verborgene Kraft sein, die ablenkt. Und er berechnet und berechnet und berechnet richtig einen neuen Planeten, den noch kein Auge gesehen hat, der aber da ist, wie sich eines schoenen Tages herausstellt. Was aber tut der
Geschichtsforscher? Das Unregelmaessige erklaert er aus der Gruppe selbst, aus dem Wesen der
hervorstechenden Staatsmaennern. Dass irgendwo eine geheime Kraft sein koennte, die alles nach einer
bestimmten Richtung deichselt, daran denkt er nicht. Die ist aber da. Seit es Geschichte gibt, ist sie da. Wie sie heisst, weisst Du. Der Jude !" "Ja gewiss, entgegnete ich, aber nachweisen, nachweisen. Fuer die letzten fuenfzig oder hundert Jahre meinetwegen, da liegt's auf der Hand, doch nicht viel weiter zurueck, am Ende gar bis in die vorchristliche Zeit -- "Mein Lieber," fuhr er mir entgegen, "wenn ??? bei ?trabo lesen, dass schon zu seiner Zeit, kurz nach Christi Geburt, auf dem ganzen Erdkreis kaum mehr ein Ort zu finden war, der nicht von den Juden beherrscht wurde, beherrscht, schreibt er, nicht etwa bewohntl wenn schon Jahrzehnte zuvor der alte Cicero damals eine Groese, mein Lieber - auf dem Kapitol ploetzlich den Kniesch?? bekommt, in dem Augenblick, wo er in seiner bekannten Verteidigungsrede einfach nicht mehr anders kann, als auf das Zusammenhalten der Juden und ihren Rieseneinfluss hinzuweisen. Leise, leise, damit mich nur die Richter hoeren: Die Juden bringen mich sonst in Teufels Kueche, wie sie jeden Ehrenmann hineinbringen. Ich habe keine Lust, ihnen Wasser auf ihre Muehlen zu liefern". und wenn ein gewisser Pontius Pilatus als Stellvertreter des roemischen Kaisers , doch wohl auch keine Null, kaum dass die Juden durchblicken lassen, sie wuerden ihm schon das Noetige beim Augustus besorgen, zum Waschbecken greift: "Um Himmelswillen, weg mit dem schmutzigen Judenhandel" und Christus, der er fuer unschuldig haelt, zum Tod verurteilt; dann mein Lieber, weiss jedes Kind, oder koennte es wenigstens wissen, wieviel es chon damals geschlagen hatte !" Ein Griff nach dem Alten Testament, ein kurzes Blaettern, und
"Da" rief er, "schau's Dir an, das Rezept, wonach die Juden von jeher ihre hoellische Suppe kochen. Wir Antisemiten sind Mordskerle. Alles stoebern wir auf, nur das Wichtigste nicht." Und er las, Wort fuer Wort
betonend, mit harter Stimme: "Und ich will die Aegypter aufeinander hetzen, dass ein Bruder wider den andern, ein Freund wider den andern, eine Stadt wider die andere, ein Reich wider das andere arbeiten wird. Und der Mut soll den Aegyptern unter ihnen vergehen und will ihre Anschlaege zunichte machen. Da werden sie dann fragen ihre ??? und Pfaffen und Wahrsager und Zeichendeuter." "Jawohl," lachte er bitter auf, "da werden sie dann fragen den Dr. ??? und den Dr. Schweyer und den Dr. Heim und was es nur gibt and Wahrsagern und
Zeichendeutern, woher der Saustall kommt; und die werden ihnen vorwurfsvoll antworten: Ihr seid selbst daran schuld. Keine Zucht mehr, keinen Glauben, lauter Eigensucht und Besserwissen. Nun sollen es auf einmal die Juden sein. Es war aber immer so, wenn die Voelker einen Suendenbock brauchten. Dann fuhr alles auf die
Juden los und peinigte sie bis aufs Blut. Weil sie das Geld hatten. Weil sie sich nicht wehren konnten. Ist es da ein Wunder, wenn einzelne jetzt ueber die Schnur hauen? Ueberall findet man ??ige Schafe. Als ob es nicht eine Menge anstaendiger Juden gaebe. And denen nehmt Euch ein Beispiel. Diese Froemmigkeit, dieser Familiensinn, dieser nuechterne Lebenswandel, diese Opferwilligkeit, vor allem dieses Zusammenhalten! Und ihr? Wie Hund und Katz untereinander.
pp.5,6.
[Page 2]
Der helle Wahnsinn das. Und es werden die Wahrsager und Zeichendeuter salbadern und wieder salbadern. Bis eines Nachts das Blutzeichen an allen aber auch allen juedischen Haeusern sein wird, und die tollgewordenen Massen ??? Juden ???, in die uebrigen dringen werden, und alle Erstgeborenen in Aegyptenland ??? nicht bloss diese zu schlagen. Wie war's denn hier in Muenchen waehrend der Raetezeit?" Warf ich ein. Mit Blut zwar waren die Haeuser der Juden nicht bestrichen, aber es muss doch eine geheime Vereinbarung getroffen gewesen sein, weil unter den zahllosen Haussuchungen nicht eine einzige bei Juden stattfand. Das sei verboten, erklaerte mir auf meine anzuegliche Frage einer der bloeden Rotgardisten, die mich damals beim Wickel hatten. Verhaftet wurde natuerlich unter den Juden erst recht keiner. Der eine Professor Berger ausgenommen: und der kam nur deshalb mit unter die Raeder, weil er sich noch nicht lange in Muenchen aufhielt und zu allem Ueberfluss ein verschlossener Eigenbroetler war. Die Juden kannten ihn einfach nicht; als sie aber dahinter kamen, war es zu spaet. Trotzdem starb ihnen dieser Mortimer sehr gelegen; das Ge?? nachher liess nichts zu wuenchen uebrig.
Auch anno 71 in Paris, verlief der Judenschutz programmaessig. Die Kommunisten zerstoerten, was sie nur
konnten. Die vielen Palaeste und Haeuser Rothschilds blieben saemtliche unversehrt. Nun versteht man die Stelle bei Moses, wonach mit den Juden auch viel Poebelvolk "aus Aegypten zog." "Damals hatte es eben nur half
geklappt mit der Schurkerei," organierte er. "Die Aegypter waren sich im letzten Augenblick Herr geworden und hatten die Juden mitsamt dem "Poebelvolk" zum Teufel gejagt. Es muessen sich fuerchterliche Dinge abgespielt haben, bis es soweit war. Das Niedermetzeln der Erstgeburten verraet das doch deutlich genug. Genau wie bei uns hatten die Juden die grosse Unterschicht fuer sich gewonnen gehabt. Freiheit, Gleichheit, Bruederlichkeit .--und eines Nachts war es dann auf Kommando losgegangen -- nieder mit dem Burschen, schlagt sie tot, die
Hunde; aber wider Erwarten kam es anders, der national gebliebene Teil der Aegypter drehte den Spiess um, die Moses und die Cohn und die Lori fliegen in grossem Bogen hinaus und die von ihnen verhetzten Einheimischen hinterdrein. Was sie alles mitgehen liessen, lauter zusammengestohlenes Zeug, berichtet die Bibel mit
Wohlgefallen. Aber auch, echt ueberfluessiger Weise, dass die Aegypter "froh waren". Das Schoenste aber ist der Lohn, den die bornierten Helfershelfer der Juden nachtraeglich einheimsen durften. Auf einmal hiesen sie
Poebelvolk, nachdem sie vorher die lieben "Genossen" gewesen waren. In der Wueste moegen sie ja nette Augen gemacht haben. Ich danke !" "Die Ermordung der 75,000 Perser im "Buch Esther" ist ohne Zweifel derselbe
bolschewistische Hintergrund," versetzte ich. "Allein haetten die Juden das nicht zuwege gebracht." "So wenig,"
bestaetigte er, "wie unter Kaiser Trajan das fuerchterliche Blutvergiessen ueber das halbe Roemerreich hinweg.
Hundertausende und aber Hunderttausende an Nichtjuden elelsten Blutes in Babylon, in Kyrene, in Aegypten, auf Cypern, wie das Vieh hingeschlachtet, die meisten unter den scheusslichsten Martern. Und heute noch freuen sich die Juden darueber. Wenn die verschiedenen Brennpunkte der Empoerung zusammengewirkt haetten, triumphiert der Jude ???, so wuerde vielleicht schon damals der roemische Riesenkoloss den Gnadenstoss erhalten haben." "Unsere ??dansfeier," bemerkte ich, "beschimpfen die Juden als Barbarei. Dass sie jahraus, jahrein ihre Heldentat an den 75,000 Persern im Purimfest durch die Synagogen jubeln, noch hetzt, nach all der Riesenzeit, faenden sie ganz in Ordnung.
pp.6,7,8.
[Page 3]
"Wir aber auch," meinte er trocken, "wir sehen even nichts, und lesen koennen wir natuerlich erst recht nicht. Ehe es zu dem ersten Zusammenstoss mit den Aegyptern kam, hatte der Haeuptling, der ??? Joseph, huebsch
vorgearbeitet gehabt. Die sieben ???? ???, alle Kernkammern gefuellt, das Volk rasend vor Hunger, der damalige Pharao ein vollendeter Judenknecht, und der ??wucherer Joseph "des Landes Vater Wehklagen, es ist alles
umsonst; mit eiserner Faust haelt der Jude die Speicher so lange verschlossen, bis die Aegypter um das bischen Brot zuerst ????, dann ihr Vieh, dann ihre Aecker, und zuletzt ihre Freiheit dahingegeben haben. In der Hauptstad aber wimmelt es auf einmal von Juden, der alte Jakel ist da, und seine Kinder sind da, und seine Kindeskinder, und seine Toechter, und seine Kindestoechter, und all seine Soehne, das ganze Misch??? um Joseph, ??? lange
"vor Freude. Nachdem er zuvor seinen Bruder ge??? hatte; ??? ???? Lande ??? ihr ???sen ??? "die Gueter des ganzen Landes Aegypten ??? euer sein."
Als aber dieser glorreiche aegyptische ??? ??? juedischen Glaubens, hundertzehn Jahre alt, gestorben war, ???
ein anderer ??? der ??? von Joseph wusste, und dem wurde angst und bang vor den inzwischen ???
angewachsenen Menge Juden. Er fuerchtete wohl im Krieg ???, moechte sie sich zu den Feinden schlagen, war also klueger als Wilhelm II. ??? ihre Unterstuetzung ??? ???. ??? griff zu. Die Juden mussten arbeiten.
"Unbarmherzig" jammert und stoehnt der Chronist. Kein Wunder, dass sie ??? ??? haben. ??? was hatte ???
denn das "Poebelvolk"? Der liebe Joseph war vergessen, an Not mangelt es noch immer nicht, also: die Agrarier, die Industriellen, der Burschois. Niemand sonst hat die Schuld: Proletarier aller Laender vereinigt euch! Und die Masse glaubten es und gingen gegen ihr eigen Fleisch und Blut an, zugunsten des auserwaehlten Volkes, das ihnen ihr ganzes Elend ausgebrockt hatte. ??? aber liest man in der Schule ge??? die schoene Geschichte von
??? und seinen Bruedern vor. Und schon mancher Lehrer" ??? ???" ???? verzweifeln. ??? Schueler, der lieber
??? ??? die Bibel, des Hasses ??richtet.
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Excerpts from recollections of Hitler, by Dietrich Eckart
http://www.nizkor.org/hweb/people/h/hitler-adolf/oss-papers/text/oss-sb-eckart.html [5/25/2001 10:44:48 pm]
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Adolf Hitler by Alois Hitler
[Page 1]
Adolph Hitler by Alois Hitler - New York American, November 30, 1930
Alois left home when Adolph was eleven years old. Up to that time Adolph had been his mother's favorite. He was a very likable boy and the soul of generosity. He was always a dreamer and was as far removed free anything practical as the sun is from the moon. He always kept to himself a great deal and spent most of his time reading, drawing or painting. It is not true that his father opposed his becoming an artist. Both his father and mother wanted him to be an artist if that is what he really wanted and they helped him as much as their limited means allowed.
Adolph and Paula (his younger sister) were the children of his father's cousin. Adolph's father died when he was about thirteen years old. After the death of his mother Adolph could have continued his education at the expense of the State by virtue of being the orphan of a customs Official. But he never cared for school and while he was
Excerpts from "Adolf Hitler,", by Alois Hitler
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Berliner Tageblatt September 1930
[Page 1]
BERLINER TAGEBLATT
Donnerstag, den ??. September 1930
Hitler als Zeuge im Leipziger Reichswehrprozess.
(Three young officers of the Reichswehr, Ludin, Scheringer, -- who a short time later turned Communist -- and Wendt were accused of high treason particularly with regard to their negotiations with the National Socialist party --which had won its first impressive electoral victory 10 days before -- for the purpose of doing away with the present government by force. Hitler was supposed to explain wether the Nazis planned any "illegal" action in order to gain power.)
Es wird dann der Zeuge Hitler vorgerufen. Er gibt bei seiner Vernehmung zum Persoenlichen an, dass er staatenlos ist. Das ist deshalb interessant, weil man bisher der Meinung war, dass er oesterreichischer Staatsbuerger sei. Der Vorsitzende teilt ihm mit, dass er darueber vernommen werden soll, ob seine Partei ausschliesslich legale Mittel anwenden will oder nicht. Er ersucht Hitler sich in grossen Zuegen ueber die Geschichte und Entstehung der Nationalsozialistischen Partei zu aeussern und ermahnt ihn, nicht etwa eine
mehrstuendige Propagandarede zu halten. Hitler beginnt weit ausholend: "Ich war von 1914 bis 1918 Soldat an der Westfront." Er faehrt dann fort zu beschreiben, welche Verfallserscheinungen nach seiner Meinung zu der
Niederlage im Kriege gefuehrt haben und zu dem weiteren Niedergang des Reiches. Der Vorsitzende unterbricht ihn und verweist ihn auf das Thema. Das ist sehr notwendig, denn Hitler hat sich bereits in einen pathetischen Ton hineingesteigert und appeliert sehr deutlich an die Gemuetsregungen der Zuhoerer. Er hat damit begonnen,
offenkundig mehr zum Publikum als zum Gericht zu sprechen. Zur gleichen Zeit, waehrend er seine Rede begann, ertoent ein haeufig wiederholtes Heilrufen und Heil-Hitler Rufen von dem Platz vor dem Reichsgericht in den Saal hinein.
Die Szenen zeigt unzweifelhaft einen gewissen dramatischen Charakter. Nach der Unterbrechung durch den Vorsitzenden bewegte sich die weitere Vernehmung wieder mehr in forensischen Formen. Der Vorsitzende haelt dem Zeugen Hitler seine Verurteilung wegen Hochverrats vor und zitiert aus dem Urteil des Muenchener
Volksgerichts aus dem Jahre 1924. Hitler: "Die Schutzabteilungen, die heute von manchen Sturmabteilungen
genannt werden, waren auf den Wunsch amtlicher Stellen in militaerische Formationen umgewandelt worden. Was den Putsch angeht, so lag ein Zwang vor ihn vorzunehmen, der nicht meinem Wunsch entsprach. so wurden wir durch Veranlassung anderer in den Putsch hineingetrieben. Nachher aber sind wir zu den frueheren Grundsaetzen zurueckgekehrt, nach denen die S.A. lediglich dazu dienen sollen, die freie geistige Propaganda gegenueber
fremdem Terror zu bewahren.
[Page 2]
Ich habe in strengsten Erlassen das Waffenverbot eingeschaerft. Kein S.A. Mann darf eine Waffe haben. Wenn eine Abteilung trotzdem Waffen besitzt, so erfolgt ihre sofortige Aufloesung. (Man erinnere sich bei diesen Worten daran, dass dieser Tage eine englische Zeitung von Uebungen einer S.A. Abteilung mit einem Maschinengewehr in der Naehe von Ettal bei Muenchen berichtet). Jeder Versuch, die Reichswhere zu zersetzen, erschiene mir als Verbrechen und Aberwitz. Das ist nie geschehen.
Hier steigert sich Hitler wiederum in den Ton einer Volksrede hinein und wird vom Vorsitzenden aufgefordert sich sachlicher auszudruecken. Hitler fortfahrend: Wir werden dafuer sorgen, dass das kleine Soeldnerheer wieder das grosse Volksheer wird.
Vors.: Aber, Herr Hitler, man kann doch auch diese idealen Ziele, die Sie eben geschildert haben, mit ungesetzlichen Mitteln verfolgen?
Vors.: Sie habe aber selbst einmal gesagt, in diesem Kampfe werden Koepfe rollen, sorgen wir, dass die Koepfe
Vors.: Sie habe aber selbst einmal gesagt, in diesem Kampfe werden Koepfe rollen, sorgen wir, dass die Koepfe