Das Museu Picasso (Barcelona) Horta de Sant Joan (Terres de l’Ebre)
Picasso
Picasso (1881–1973), der als eines der größten Genies der Kunst aller Zeiten gilt, verbrachte die entscheidenden Ausbildungsjahre in Katalonien.
Er studierte Kunst an der Escola de la Llotja, erlangte im Jugendstilambiente des Cafés „Els Quatre Gats“ Bekanntheit und baute eine sehr enge Beziehung zur Landschaft zweier katalanischer Dörfer auf: Gósol, wo die bedeutendsten Werke seiner Rosa Periode entstanden, und Horta de Sant Joan, wo der Kubismus aus der Taufe gehoben wurde.
Barcelona
Das Museu Picasso de Barcelona.
1963 gegründet, besitzt das Museum heute einen Fundus von mehr als 3800 Werken.
Es organisiert auch Sonderausstellungen über Picasso und seine Zeit. Hier lässt sich das enge Band entdecken, das Picasso während seiner Ausbildungszeit und Jugend über die ersten akademischen Werke, über sein Studium an der Escola de la Llotja und über die Beziehung zur katalanischen Jugendstilbewegung um das Jahr 1900 mit Barcelona verband. 1968 schenkte der Künstler dem Museum die Serie Las Meninas(Die Hoffräulein), die 48 Werke mit verschiedenen Interpretationen des berühmten Bildes von Velázquez umfasst.
„Els Quatre Gats“, unweit des Plaça de Catalunya, ist das Jugendstilcafé, in der Picasso seine erste Einzelausstellung hatte.
Das Museu de Ceràmicaim Palau de Pedralbes zeigt eine Reihe von Keramikarbeiten von Picasso.
Die Fundació Miróin Barcelona. Die größte öffentliche Sammlung des Werks von Joan Miró, mit über 14000 Stücken:
217 Gemälden, 178 Skulpturen, 9 Textilarbeiten, 4 Keramikarbeiten, dem nahezu vollständigen grafischen Werk und rund 8000 Zeichnungen. 1971 auf Veranlassung des Künstlers selbst gegründet, ist die Fundació Miró heute ein Studienzentrum der zeitgenössischen Kunst und ein bedeutender Ausstellungsort.
Der Architekt Josep Lluís Sert schuf in Zusammenarbeit mit Miró einen der gelungensten Museumsbauten der Welt:
eine rationale, offene und geräumige Struktur, erhellt vom einfallenden Tageslicht und integriert in die Landschaft des Montjuïc-Berges. Außer dem Werken Joan Mirós ist hier auch eine kleine Sammlung zeitgenössischer Kunst zu sehen, die als Hommage an Miró ein Jahr nach seinem Tod zusammengestellt wurde.
Öffentliche Arbeiten in Barcelona.
Das Werk Joan Mirós erlangte in Katalonien
eine große Popularität und schaffte den Sprung aus den Museen auf die Straße.
In Barcelona lassen sich verschiedene Beispiele entdecken: das Keramikwandbild im Terminal B des Flughafens, das in Zusammenarbeit mit Llorenç Artigas (1970) entstand, das Keramikmosaik im
Straßenpflaster des Pla de l’Ós (1976) auf den Rambles und die mit Joan Gardy Artigas erschaffene Skulptur Frau und Vogel im Parc de l’Escorxador.
Mont-roig del Camp(Costa Daurada).
Mirós Welt wurde in Mont-roig del Camp geboren, wo sein Vater einen Hof erworben hatte. Ein großer Teil seines von einem minuziösen Realismus geprägten Frühwerks wurde von Szenen aus dem bäuerlichen Leben inspiriert. Das Centre Miró in Mont- roig del Camp erläutert die Beziehung des Künstlers zum Ort auf der Grundlage von Faksimiles der bekanntesten in Mont-roig del Camp entstandenen Werke, des Wandteppichs Die Eidechse mit den goldenen Federn, der in Zusammenarbeit
mit Josep Royo entstand und der Vorführung zweier Dokumentarfilme.
Keramikmosaik von Miró auf dem Pla de l’Ós auf den Rambles von Barcelona (Barcelona)
Miró
Die Kunst von Joan Miró (1893–1983) verliert ihren Zauber nie. Seine
schlagende Grafik, die leuchtenden Farben und die rätselhaften Zeichen sind Teil der barcelonesischen Landschaft. Der Besucher kann sie an verschiedenen Stellen der Stadt – am Flughafen, auf den Rambles, im Parc de l’Escorxador – finden, vor allem aber im Gebäude der Fundació Miró auf dem Montjuïc, die den Fundus an Gemälden, Zeichnungen, Grafiken, Skulpturen, Keramikarbeiten und Wandteppichen bewahrt, die der Künstler seiner Stadt vermachte.
Für weitere Informationen Centre Miró
www.centremiro.com
Fundació Joan Miró www.fundaciomiro-bcn.org 03_034_059_AR 2014_v2_Maquetación 1 19/11/14 14:19 Página 37
Bildnis Galas mit zwei Lammkoteletts im Gleichgewicht auf der Schulter, Salvador Dalí
Dalí
Das Werk und die Persönlichkeit Salvador Dalís (1904–1989) sind eng mit der Landschaft des Empordà verbunden, das er in seinen Gemälden und seinem geheimen Leben mythifizierte: Figueres, die Stadt seiner Kindheit, in der er auch das Theater-Museum gestaltete, die Bucht von Portlligat bei Cadaqués, wo er lebte und arbeitete, und die Burg von Púbol, die er seiner Gattin Gala schenkte.
Das Teatre-Museu Dalíin Figueres (Costa Brava). Das 1974 eingeweihte größte surrealistische Objekt der Welt entstand auf den Ruinen des ehemaligen Stadttheaters.
Über 1500 Werke, darunter Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Stiche, Installationen, Hologramme, Fotografien und Stereofotografien sowie diverse Elemente, die speziell geschaffen wurden, um hier ausgestellt zu werden. Zu den bekanntesten Werken Dalís, die hier zu sehen sind, zählen das Selbstporträt mit L’Humanité(1923) und zahlreiche Porträts von Gala. Dalí stellte auch selbst eine Gemäldesammlung zusammen, die Werke von El Greco, Piranesi, Marià Fortuny, Marcel Duchamp und Wolf Vostell umfasst.
Seit 2001 ist im Theater-Museum außerdem eine Sammlung von dalianischen
Schmuckstücken zu bewundern.
Im Sommer auch nachts geöffnet.
Das Casa-Museu Salvador Dalíin Portlligat (Costa Brava). 1930 erwarb Dalí, angezogen von der Landschaft, dem Licht und der Einsamkeit, eine kleine Fischerhütte in Portlligat und zog dort ein. Über vierzig Jahre hinweg erweiterte er diese Hütte ständig und schuf sich so seine eigene Welt.
Das Casa-Museu Castell Gala Dalí in Púbol (Costa Brava). Eine mittelalterliche Burg, die Dalí 1969 erwarb und zu einer Residenz für seine Gattin und Muse Gala umbauen ließ. Zu sehen sind Wandgemälde und ein Skulpturengarten.
Die Fundació Gala-Salvador Dalíkümmert sich um die Erhaltung, Verbreitung und Erforschung des Werkes von Salvador Dalí
und verwaltet zugleich seinen Nachlass.
Dalí ist in verschiedenen Museen in Katalonien vertreten: im Museu de l’Empordà in Figueres, im Museu de Montserrat, im Museu Comarcal del Maresme in Mataró und im Museu Abelló in Mollet del Vallès.
Im Museu del Joguet de Catalunya in Figueres ist Spielzeug zu sehen, das dem Künstler gehörte (Don Osito Marquina).
Für weitere Informationen Fundació Gala-Salvador Dalí www.salvador-dali.org
Patronat de Turisme Costa Brava Girona www.costabrava.org
Fundació Antoni Tàpies (Barcelona)
Tàpies
Symbole und Texturen, die Welt des Unbewussten, die rohe Realität, die über die Oberfläche der Leinwand hereinbricht oder über die Skulptur, in der
Alltagsgegenstände verarbeitet sind: Das Werk von Antoni Tàpies ist eine konstante Erkundung des expressiven Potenzials der Materie und ihrer Kapazität, den verschiedenen Ausdrücken des Geistes Form zu geben.
Während sein Werk über die besten Museen der ganzen Welt verteilt ist, nutzt Tàpies den Kontakt mit der katalanischen und barcelonesischen Landschaft dazu, seine Sensibilität neu abzustimmen. Seine Stiftung ist ein Referenzpunkt für die zeitgenössische Kunst.
Die Fundació Antoni Tàpiesin Barcelona.
Tàpies wählte als Sitz seiner Stiftung, die sich dem Studium und dem Verständnis der zeitgenössischen Kunst widmet, eines der herausragenden Gebäude des katalanischen Jugendstils, nämlich das Verlagshaus Montaner i Simón von Domènech i Montaner, und ergänzte es um die Monumentalskulptur Wolke und Stuhl.
1990 eingeweiht, besitzt die Fundació Antoni Tàpies die herausragende Sammlung von Werken des Künstlers: Sie reicht von den surrealistisch beeinflussten Werken aus dem 1950er Jahren bis hin zur Ergründung von Texturen und Materien, die sein Werk in den vergangenen vier Jahrzehnten charakterisiert hat.
Das Museu d’Art Contemporani de Barcelona (MACBA). Das Werk von Antoni Tàpies ist wegen seiner Erforschung der Materie und seiner Suche nach einer neuen Spiritualität einer der Referenzpunkte der Museumssammlung. Die Dauerausstellung des MACBA umfasst das als Protest gegen den Krieg in Bosnien entstandene Werk Rinzen, das auf der Biennale von Venedig 1993 mit einem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde.
Für weitere Informationen Fundació Antoni Tàpies
www.fundaciotapies.org
Museu d’Art Contemporani de Barcelona - MACBA
www.macba.es
Museu Nacional d’Art de Catalunya - MNAC
www.mnac.cat
Die katalanische Schule der Malerei
Joaquim Vayreda, Hermen Anglada Camarasa, Ramon Casas, Isidre Nonell, Joaquim Torres-Garcia, Albert Ràfols Casamada. Die katalanische Malerei beschränkt sich nicht auf die großen, weltweit bekannten Namen.
Ganz im Gegenteil: Sie erreicht eine neue Dimension, wenn man sich der Vielfalt – vom Realismus bis zur Konzeptkunst – und des Vermögens der katalanischen Schule der Malerei bewusst wird, die im 19. Jahrhundert entstand und sich zwischen Paris und Barcelona entwickelte. Katalonien besitzt eine Reihe von Museen und privaten Stiftungen, die sich dieses Erbes angenommen haben und seine Präsenz im ganzen Land gewährleisten.
Zwei Zigeunerinnen, Isidre Nonell. MNAC - Museu Nacional d’Art de Catalunya (Barcelona) 03_034_059_AR 2014_v2_Maquetación 1 19/11/14 14:19 Página 39
Römischer Zirkus in Tarragona (Costa Daurada)
Museu de la Ciència i de la Tècnica, Terrassa (Costa Barcelona)
Das lebendige Erbe
In Katalonien bedeutet Kultur Menschen. Konzerte und Festivals, Museen und Kulturzentren sprechen mit Aktivitäten, die sich an alle Altersstufen und
gesellschaftlichen Gruppen richten, ein ständig
wachsendes Publikum an. In Katalonien sind die neuesten Trends der Museologie präsent, und die Volkskultur
erlebt einen Moment der Erneuerung. Dieses lebendige Erbe ist für alle Menschen erreichbar, die uns besuchen;
mit Angeboten, die an die verschiedenen Arten zu reisen angepasst sind.
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L’Auditori und das Musikmuseum.
Sinfonien und Kammermusik, Alte Musik, moderne und zeitgenössische Musik, Weltmusik. L’Auditori befindet sich in einem Gebäude des Architekten Rafael Moneo, ist Sitz des Orquestra Simfònica de Barcelona i Nacional de Catalunya (OBC) und umfasst das Museu de la Música, das die
Bedeutung der Musik als Ausdrucks- und Kommunikationsmittel zwischen den Menschen verdeutlicht. Die beiden Konzertsäle mit 2340 bzw. 610 Plätzen bieten ein festes Programm mit führenden internationalen Künstlern.
Der Palau de la Música Catalana in Barcelona dient als Sitz des Kulturvereins Orfeó Català und Veranstaltungsort verschiedener Zyklen sinfonischer Musik, steht aber auch allen anderen
Musikgattungen offen. Für Einzelinterpreten und Gruppen bedeutet die Möglichkeit, im Musikpalast aufzutreten, die Anerkennung ihrer Laufbahn. Auch Führungen durch das von Lluís Domènech i Montaner erbaute und von Òscar Tusquets und seiner Mannschaft erweiterte Gebäude werden angeboten.
Das Gran Teatre del Liceuist das Opernhaus von Barcelona. 1847 auf Initiative der katalanischen Zivilgesellschaft errichtet, wurde es nach einem
verheerenden Großbrand zwischen 1994 und 1999 unter Leitung des Architekten
Manuel de Solà Morales rekonstruiert.
Im Mittelpunkt des Programms steht ein zeitgenössisch überarbeitetes klassisches Opernrepertoire.
Die Sommerfestivals. Das Festival Internacional de Música Castell de Peralada (Costa Brava), das Festival Internacional de Músiques de Torroella de Montgrí (Costa Brava) und das Festival Internacional de Música de Cantonigròs (Paisatges
Barcelona) sind dem Europäischen Verband für Musikfestspiele eingegliedert und für alle Musikliebhaber unverzichtbare Termine in den Monaten Juli und August.
Zu den besonderen Reizen gehört die Möglichkeit, Konzerten in architektonisch hoch interessanten Umgebungen wie der mittelalterlichen Burg von Peralada, der Kirche Sant Genís und dem Plaça de la Vila in Torroella de Montgrí oder dem in der wunderschönen Berglandschaft von Collsacabra gelegenen Ortschaft Cantonigròs beizuwohnen.
Alte und neue Traditionen. In Katalonien finden Festivals mit markantem Charakter statt, wie der von der Privatstiftung Castells Culturals de Catalunya organisierte Zyklus Música als Castells, die von der Associació Franz Schubert in der mittelalterlichen Stadt Vilabertran (Costa Brava) veranstaltete Schubertiade oder, unter den neueren, das Festival Cruïlla Barcelona, das der
modernen und populären Musik aus aller Welt gewidmet ist, und zwar der mit traditionellen Wurzeln ebenso wie dem Pop und dem Hip-Hop.
Für weitere Informationen L’Auditori
www.auditori.cat
Palau de la Música Catalana www.palaumusica.org
FESTIVALS Cruïlla Barcelona www.cruillabarcelona.com
Festival Castell de Peralada www.festivalperalada.com
Festival Internacional de Música de Cantonigròs
www.fimc.es
Joventuts Musicals de Torroella de Montgrí www.festivaldetorroella.com
Schubertíada a Vilabertran www.schubertiadavilabertran.cat
Música als Castells
www.castellscatalunya.com/cat-1-14 Sónar-Festival (Barcelona)
Musik: Festivals und Spielzeiten
Barcelona zählt mit dem Gran Teatre del Liceu und seinem festen Programm
zu den europäischen Hauptstädten der Oper. Aber auch die klassische Musik
verfügt mit: L’Auditori und dem Palau de la Música Catalana über zwei große
Arenen, und Sónar, das Festival für elektronische Musik, setzt Trends auf
internationaler Ebene. Die Leidenschaft für die Musik ist aber auch sonst weit
verbreitet. Davon zeugen zum Beispiel die Schubertiade in Vilabertran an
der Costa Brava, das Jazzfestival von Terrassa oder das Flamencofestival der
Ciutat Vella.
Die Vil·la Casals. Die Fundació Pau Casals kümmert sich um die Erhaltung und Bekanntmachung des Nachlasses des außergewöhnlichen Musikers. An der Strandpromenade Sant Salvador in El Vendrell (Costa Daurada) kann die 1910 erbaute und zwischen 1931 und 1936 vom Architekten Antoni Puig Gairalt umgestaltete Vil·la Casals besichtigt werden. Hier lebte Casals bis ins Jahr 1939, als er sich gezwungen sah, ins Exil zu gehen. Das heute in der Villa befindliche Museum wurde 2001 eröffnet und zeigt eine umfangreiche Sammlung von Kunstwerken und Dokumenten, die mit Casal als Mensch, Musiker und Verfechter des Friedens in Beziehung stehen. Der Aussichtspunkt und der Garten der Vil·la Casals sind harmonische Orte, die zur Besinnung einladen.
Das 1981 eingeweihte Auditori Pau Casalssteht im am Meeresufer gelegenen Ortsteil Sant Salvador gegenüber der Vil·la Casals und bietet ein festes Programm klassischer Musik, das in den letzten Jahren um Jazz- und Tanzveranstaltungen ergänzt worden ist. Hier findet auch das Festival Internacional de Música Pau Casals statt.
In El Vendrell sind außerdem das Geburtshaus von Pau Casals, die von seinem Vater gespielte Barockorgel von 1777, die Wallfahrtskirche Sant Salvador und das Grab des Musikers zu sehen.
Für weitere Informationen Patronat Municipal de Turisme del Vendrell www.elvendrellturistic.com
Der Garten der Vil·la Casals (Costa Daurada)
Das Cello von Pau Casals
Pau Casals (1876–1973) war ein herausragender Cellist und Botschafter
Kataloniens in der Welt. In El Vendrell wird sein Erbe bewahrt: das Geburtshaus, die Vil·la Casals mit den Instrumenten und persönlichen Gegenständen des Meistercellisten und das Auditori Pau Casals, in dem Auftritte und Konzerte veranstaltet werden. Das im Juli und August stattfindende Festival Internacional de Música Pau Casals widmet den katalanischen Cellisten, Interpreten und Komponisten besondere Aufmerksamkeit.
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Die Grönholm-Methodevon Jordi Galceran
Fira de Teatre in Tàrrega
Barcelona
Das Teatre Nacional de Catalunya befindet sich in Barcelona in einem klassisch anmutenden Gebäude von Ricard Bofill mit zwei Theatersälen und einem Mehrzweckraum. Das Programm umfasst zeitgenössisches und klassisches katalanisches Theater mit einem hohen Anspruch an die Qualität und
Spektakularität der Inszenierungen.
Der Mercat de les Flors. Musik, Tanz und audiovisuelle Medien.
Das Teatre Lliuremit einem festen, den Klassikern und dem zeitgenössischen Theater gewidmeten Programm.
Der Mercat de les Flors und das Teatre Lliure bilden zusammen mit dem Institut del Teatre und dem Museu de les Arts
Escèniques einen den Bühnenkünsten gewidmeten Komplex am Fuß des Montjuïc.
Das Teatre Romea. 1863 eingeweiht und damit eines der ältesten Theater Kataloniens.
Ein für neue Dramaturgien offenes Haus.
In Barcelona gibt es noch verschiedene privat geführte Theater, unter denen das Teatre Poliorama, das Teatre Tívoli, das Teatre Borràs, das Teatre Victòria, das Teatre Apolo und das Teatre Condal sowie die Sala Beckett, der Espai Brossa und das Teatreneu herausragen.
Das Theaterangebot wird im restlichen Katalonien durch das Teatre Fortuny und das Teatre Bartrina in Reus, das Teatre Metropol in Tarragona, das Teatre Municipal de l’Escorxador in Lleida, das Teatre Municipal El Jardí in Figueres, das Teatre de Salt und
das Teatre Municipal in Girona ergänzt, die feste Programme präsentieren, in denen populäres Volkstheater, Neuinszenierungen von Klassikern, experimentelles Theater und Texttheater kombiniert werden.
Komödie und Drama
Die Grönholm-Methode von Jordi Galceran (eine Satire über die Personalauswahl in Großunternehmen, die in verschiedenen Ländern der Welt aufgeführt worden ist) ist die Speerspitze der Theatererneuerung in Katalonien mit neuen Autoren, Regisseuren und Schauspielern und innovativen Ansätzen, die sich mit
unterschiedlichen Aspekten des Alltagslebens befassen. Hinzu kommen die Klassiker: das Teatre Nacional de Catalunya, das Teatre Lliure und Dagoll Dagom, Josep Maria Flotats und die Comediants, La Cubana und La Fura dels Baus.
Für weitere Informationen Patronat Municipal de Turisme de Tarragona
www.tarragonaturisme.cat
Patronat Municipal de Turisme i Comerç de Reus
www.reus.cat/turisme
Turisme de Barcelona www.barcelonaturisme.cat Turisme de Lleida www.turismedelleida.cat
Sitges (Costa del Garraf)